Proportional-Schieberventil NG6 mit erhöhtem Korrosionsschutz

03.08.2020

Proportional-Schieberventil NG6

Die bewährten Flansch-Wegeventile für den modularen Ventilaufbau wurden mit einer Ausführung für den Einsatz in stark korrosiver Umgebung erweitert. In der Ausführung «K8» sind alle aussenliegenden Metallteile des Ventils komplett mit einer Zink-Nickel Beschichtung versehen, was zu einem deutlich höheren Korrosionsschutz führt (800 h im Salzsprühtest nach ISO 9227). Das Ventil kann bis zu einem Druck von 350 bar eingesetzt werden und ist als 2-Wege- oder 3-Wege-Funktion verfügbar. Der nominale Durchfluss bei einem Druckabfall von 10 bar beträgt 30 l/min und kann mittels variablem Magnetstrom feinfühlig reguliert werden. Es eignet sich hervorragend für anspruchsvolle Aufgaben, dank hoher Auflösung und geringer Hysterese. Das Ventil wird eingesetzt, wo feinfühlige Bewegungsabläufe erforderlich sind. Die Anwendungsbereiche liegen sowohl in der Industrie- als auch in der Mobilhydraulik zur weichen und kontrollierten Steuerung von hydraulischen Antrieben. Das Ventil der Nenngrösse NG6 ist als 4/3-Wege- oder auch 4/2-Wege-Funktion mit der Bezeichnung WDPFA06 verfügbar. Zur Ansteuerung der Ventile stehen verschiedene Elektronik Geräte zur Verfügung, die je nach Einsatzbedingungen ausgewählt werden. Die SD7 für den Schaltschrank-Einbau in der Maschinenindustrie, die MD2 für die Mobilanwendung mit hohem Schutz gegen äussere Einflüsse, die PD2/PD3 als kleines und einfaches Steuergerät oder aber eine fest im Ventil integrierte Elektronik mit Kalibration ab Werk für den einfachen Plug & Play Einsatz. Die meisten dieser Elektronikgeräte verfügen optional über integrierte Regler bei denen Istwertsignale von Sensoren direkt angeschlossen werden können. Die verfügbaren Reglerstrukturen sind für den Einsatz mit hydraulischen Antrieben optimiert. Die Ansteuerung erfolgt über eine Analogschnittstelle oder eine Feldbus-Schnittstelle (CANopen/J1939 oder Profibus DP). Die Parametrierung kann bequem mittels der kostenlosen Parametrier- und Diagnose-Software PASO, oder via Feldbus-Schnittstelle gemacht werden.

Weitere Details können dem Datenblatt 1.10-77 entnommen werden.